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Wie gesund ist Homeoffice wirklich?

Konzentriert zu Hause arbeiten, persönlich im Büro austauschen: Für gesundes Homeoffice kommt es auf die richtige Mischung an. In der neuen Podcastfolge erklären Felix Leitner und Leon Liman von der Universitätsmedizin Göttingen, wie Unternehmen hybride Arbeit gesund gestalten können. Grundlage ist die BAKI-Studie, die BG prevent als Praxispartner unterstützt.

Homeoffice

Darum geht es in der neuen Podcastfolge

  • Die Mischung entscheidet: Homeoffice ist weder grundsätzlich gesund noch ungesund. Hybride Modelle verbinden konzentriertes Arbeiten zu Hause mit persönlichem Austausch im Büro.

  • Austausch braucht feste Räume: Im Homeoffice fehlen spontane Gespräche und gemeinsame Pausen. Feste Präsenztage und digitale Austauschformate fördern den Kontakt.

  • Klare Grenzen erleichtern das Abschalten: Ohne feste Regeln fällt es Beschäftigten schwerer, nach Feierabend abzuschalten. Verbindliche Arbeitszeiten und bewusste Pausen schaffen Orientierung.

  • Auch Krankheit braucht eine Auszeit: Im Homeoffice ist der Laptop selbst bei gesundheitlichen Beschwerden schnell geöffnet. Führungskräfte leben vor, dass Krankheit und Urlaub echte Auszeiten sind.

  • Führung prägt gesunde Arbeit: Führungskräfte schaffen klare Regeln, fördern den Austausch und sprechen Belastungen früh an. Schulungen und passende Angebote unterstützen sie dabei.

  • Homeoffice passt nicht zu jeder Tätigkeit: Besonders gut eignet es sich für konzentrierte und selbstständig organisierte Aufgaben. Schwieriger wird es, wenn Struktur, Austausch oder eine klare Trennung zwischen Arbeit und Freizeit fehlen.

  • Die Zukunft ist hybrid: Gesunde digitale Arbeit umfasst mehr als die Erlaubnis, zu Hause zu arbeiten. Gute Ausstattung, klare Kommunikation und passende Gesundheitsangebote schaffen dafür die Grundlage.

Jetzt die neue Podcastfolge anhören und die BAKI-Studie unterstützen!

Was BG prevent mit der Studie verbindet

Die BAKI-Studie („Betriebsärztliches Handeln: Zukunftsorientiert, interdisziplinär und evidenzbasiert mit KI“) der Universitäten Göttingen und Würzburg untersucht, wie digitale Arbeit den Arbeitsalltag beeinflusst. Im Fokus stehen unter anderem Bewegung, Unterbrechungen, digitale Tools sowie Arbeitsbedingungen wie Luft, Lärm und Temperatur.

Die wissenschaftliche und inhaltliche Verantwortung tragen die beiden Universitäten. BG prevent unterstützt das Projekt als Praxispartner. Die Erkenntnisse sollen künftig in unsere Beratung, Arbeitsmedizin und Prävention einfließen.

Wer an der Studie teilnehmen kann

Die Universitätsmedizin Göttingen und die Universität Würzburg suchen Beschäftigte, die mindestens zwei Tage pro Woche im Homeoffice oder an anderen digitalen Arbeitsorten arbeiten. Die freiwillige Teilnahme dauert etwa vier Wochen.

Weitere Informationen und die Anmeldung zur Studie
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