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KI im Arbeitsschutz: Wie pria psych den Einstieg in die Gefährdungsbeurteilung erleichtert

Mit pria psych starten Unternehmen niedrigschwellig und strukturiert. Das bringt sie schneller von der Analyse zu konkreten Verbesserungen. Experte Tilo Gold erklärt, wie es funktioniert.

Eine Textoberfläche, die Probleme beim Austausch von Projektinformationen beschreibt. Dabei geht es um verspätete oder unvollständige Informationen sowie den Stress im Team, der durch Informationen aus vielen verschiedenen Quellen entsteht.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Informationsstau und fehlende Priorisierung sind für viele Unternehmen eine Herausforderung. Und genau hier beginnt die Arbeit mit pria psych. Die KI-gestützte Software führt Kleinunternehmen sicher durch die zentralen Schritte der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung. Statt abstrakter Fragen oder langer Checklisten steht am Anfang eine konkrete, alltägliche Situation.

So funktioniert der Einstieg

Ein KI-gestützter Dialog leitet durch die Situation: 

  • Was genau passiert im Arbeitsalltag?  

  • Wer ist betroffen? 

  • Wie wirkt sich das aus?  

Die KI fragt gezielt nach, fasst zusammen und spiegelt die Inhalte zurück. So entsteht Schritt für Schritt eine strukturierte Beschreibung. „Der Dialog hilft, Gedanken zu sortieren“, erklärt Tilo Gold, Leiter im Gesundheitsmanagement des Standorts Stuttgart bei BG prevent. „Viele merken dabei erst, was eigentlich alles miteinander zusammenhängt.“ 

Was im Hintergrund passiert

Die KI ordnet die beschriebenen Inhalte systematisch entlang zentraler Arbeitsfaktoren wie Organisation, Kommunikation oder Arbeitsumgebung ein. So entsteht automatisch eine fachlich strukturierte Auswertung. 

Das Ziel: aus einzelnen Aussagen ein Gesamtbild machen. Und genau darin liegt die Stärke des Systems. Denn viele Belastungen zeigen sich nicht isoliert, sondern erst im Zusammenspiel. 

Der entscheidende Punkt: Empfehlung für Maßnahmen

Der größte Unterschied zu vielen klassischen Verfahren zeigt sich am Ende. pria psych schlägt konkrete Maßnahmen vor, die zur jeweiligen Situation passen. Zum Beispiel “Informationswege klarer strukturieren” oder “Erreichbarkeiten regeln”.  

„Viele Unternehmen kommen nicht ins Handeln“, sagt Tilo Gold. „Sie analysieren, aber die Umsetzung bleibt liegen.“ Genau diese Lücke will pria psych schließen. 

Weniger Aufwand, mehr Klarheit

Ein zentrales Ziel bei der Entwicklung war, den Aufwand so gering wie möglich halten. Die Anwendung ist bewusst einfach gestaltet: 

  • sofort einsetzbar, ohne Vorbereitung  

  • zeitlich flexibel nutzbar  

  • automatische Dokumentation  

Die Gefährdungsbeurteilung lässt sich in der Regel in weniger als 90 Minuten durchführen und das für 59 Euro pro Jahreslizenz. Gerade für kleinere Unternehmen ist das entscheidend. „Viele haben weder Zeit noch die finanziellen Ressourcen für große Prozesse“, sagt Tilo Gold. „Hier hilft ein niedrigschwelliger Einstieg.“ 

KI als Unterstützung im Prozess

Der Einsatz von KI wirft bei vielen Unternehmen Fragen auf. Bei pria psych ist klar: Die KI erfasst Belastungen ganzheitlich nach der Leitlinie der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA-Leitlinie) und hilft, Informationen zu strukturieren. 
 

Sie ersetzt jedoch keine Bewertung durch Fachpersonen. Sie analysiert ausschließlich Arbeitsbedingungen. Die fachliche Grundlage bleibt die Expertise von BG prevent. Bei komplexeren Fragestellungen kann zusätzlich die Beratung durch Expert:innen wie Tilo Gold helfen. So entsteht ein Zusammenspiel aus digitaler Unterstützung und Fachkompetenz. Denn Ziel ist es, Arbeitsabläufe zu vereinfachen und Raum für das Wesentliche zu schaffen: gute Lösungen. 

Das Potential entdecken

Viele Unternehmen starten mit Skepsis, erzählt Gold. „Muss ich das jetzt auch noch machen?“, fragte sich etwa ein genervter Geschäftsführer, den Gold betreut. Er wurde aufgefordert eine GB Psych durchzuführen. “Lästige Pflicht und so viel Aufwand”, dachte er. Widerwillig kümmerte er sich. 

Die Überraschung folgte danach: Die Ergebnisse lieferten konkrete Hinweise, erste Maßnahmen griffen, Zusammenhänge wurden sichtbar und die Rückmeldungen aus dem Team waren durchweg positiv. 

„War richtig gut“, lautet sein Fazit heute. Tilo Golds Tipp: „Wer heute anfängt, psychische Belastungen systematisch zu erfassen, baut sich einen echten Vorteil auf. Nicht nur gegenüber dem Gesetzgeber, sondern auch gegenüber der eigenen Arbeitsfähigkeit."

Mehr erfahren

Sie möchten wissen, wie pria psych Ihr Unternehmen konkret unterstützen kann? Dann kontaktieren Sie uns gerne. 

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